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Erasmusbericht aus Italien

Image by Eva-Maria Pichler
Image by Eva-Maria Pichler

Die ersten Tage waren sehr stressig und kompliziert. Was jedoch gut ist, dass man schnell neue Leute kennen lernt und alle total freundlich sind. Das Beste ist, dass es allen gleich geht. Keiner kennt sich aus und alle müssen sich erst zurechtfinden. Alles ist viel leichter sobald man jemanden gefunden hat, mit dem man sich austauschen kann.
Ich teile mein Zimmer mit einer zweiten Erasmus Studentin und bin wirklich froh darüber. Die ersten 2 Tage war sie noch nicht da und als sie ankam war ich unendlich glücklich, endlich meine Zimmerkollegin begrüßen zu dürfen, da ich mich schon ein wenig allein gefühlt habe. Wir haben uns auf anhieb gut verstanden. Da sie aus Finnland ist, kann ich mit ihr Englisch reden und somit mein Englisch verbessern und weiter dazu lernen.
Ebenfalls bin ich froh, dass ich einen Italienischkurs belege. Ich kann so meine Sprachenkenntnisse erweitern und bin gut gerüstet für die Kurse, die ebenfalls auf Italienisch sein werden.
Zwar haben wir bis jetzt noch nicht viel Neues gelernt, doch es ist erst der Beginn von dem Kurs.
Im Großen und Ganzen fühle ich mich sehr wohl in Mailand. Ich bin zufrieden mit dem Studentenwohnheim, was nur 15 Minuten zu Fuß vom Dom in Mailand ist.
Da noch keine ESN Veranstaltungen stattgefunden haben, haben wir in einer kleinen Gruppe, selbst versucht die Stadt zu erkunden. Es ist schwierig sich zurechtzufinden aber die Stadt ist unglaublich schön.

Die Zeit vergeht wahnsinnig schnell. Es ist unglaublich, was ich schon alles erlebt habe und dazu gelernt habe. Ende Februar, hat mir meine Koordinatorin hier gesagt, dass ich 120 Stunden Praxis machen muss. Ich war geschockt, da es wirklich viele Stunden sind und ich nebenbei auch in die Uni gehen muss.
Ich habe es jedoch schon jetzt geschafft, meine 120 Stunden zusammen zu bekommen und kann gar nicht genug bekommen. Ich werde weiterhin in die Schule gehen, da ich mich sehr gut mit meiner Praxislehrerin verstehe und ich die Kinder hier sehr gerne mag. Ich habe es so geregelt, dass ich Montag – Mittwoch immer am Vormittag in die Schule gehe und am Nachmittag in die Universität. Donnerstag und Freitag, habe ich jeweils fast den ganzen Tag in der Schule verbracht. Die Schulen in Mailand sind immer ganztags von 8:30 Uhr bis 16:30 Uhr.
Meine Kurse in der Universität belege ich auf Italienisch. Die Kurse sind immer von Montag – Mittwoch am Nachmittag und manchmal habe ich Seminare, welche samstags stattfinden.
Zu Beginn habe ich mir schwergetan, die Professoren zu verstehen. Doch jetzt verstehe ich den Großteil im Kurs. Zwar verstehe ich die Sprache schon wirklich gut, jedoch ist es noch schwer für mich auch zu sprechen. Die Prüfungen darf ich auf Englisch machen, jedoch muss ich mir alle Unterlagen selbst besorgen und meine Mitschriften verwenden. Ich habe 2 Kurse die das ganze Semester dauern „Fisica e Didattica della Fisica“ (Physik und Didaktik, passt perfekt – da mein Schwerpunkt auch Physik ist) und „Didattica Generale“ (Didaktik) und einen Kurs der 3 Samstage dauert „Laboratorio di tecnologie didattiche“ dies ist ein Workshop, wo ich verschiedene Techniken für den Unterricht lerne. Zusätzlich zu den Kursen, muss ich die dazu passenden Seminare besuchen, die ebenfalls am Samstag sind oder manchmal auch unter der Woche am Nachmittag. Mir gefällt die Universität und die Ausbildung hier sehr gut.

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