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International Week der Comenius Association in Mechelen: Drama in Education

Teilnehmer und Teilnehmerinnen der internationalen Woche in Mechelen (Photo: Barbara Strametz)

Im Rahmen einer “International Week“ nahm ich von 1. April bis zum 5. April 2019 an einer Workshop-Woche zum Thema „Drama in Education“ in Mechelen (Belgien) an der Thomas More Universität teil. Ich selbst studiere derzeit Lehramt für Primarstufe im 8. Semester (Bachelor) an der Pädagogischen Hochschule Steiermark und habe meine Vertiefung im Bereich kunst.form.art (Musik, Theater und Tanz) gewählt. Aus diesem Grund hat mich das Thema dieser Woche besonders angesprochen.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Workshops kamen zum Teil aus Österreich, Deutschland, Spanien und auch aus Belgien. Es waren davon jedoch nur 3 Personen, die nur für diese International Week anreisten. Die anderen Studierenden waren vom Erasmusprogramm der Universität selbst. Darüber hinaus nahmen auch einige belgische Studierende teil, die Lehramt für Sekundarstufe Englisch studieren. Aus diesem Grund waren wir trotz einer grundsätzlich mangelhaften Beteiligung an der International Week, durchaus eine sehr internationale Gruppe.

Wir erhielten bereits vorab einen Wochenplan, der tägliche Einheiten zum Thema „Drama“ enthielt, aber auch Touren durch die Städte Mechelen und Antwerpen. Auch eine „Survival Dutch“ Einheit konnten wir erleben. Außerdem besuchten wir am Donnerstag eine belgische Schule, in der wir in Gruppen eine Einheit zum Thema „Drama“ durchführen konnten. Somit wurde uns ein Einblick in das belgische Schulsystem gewährt.

Ich persönlich konnte in sehr vielen Bereichen von dieser Woche profitieren. Zum einen war es sehr spannend die Studierenden der Thomas More Universität kennenzulernen. Dies war durch viele gemeinsame Aktivitäten sehr gut möglich. Man konnte sich über die unterschiedlichen Schulsysteme, aber auch Besonderheiten der jeweiligen Herkunftsländer austauschen und somit bekam ich ein sehr gutes Bild von diesem Land.
Zum anderen konnte ich mich auf dem Gebiet „Drama in Education“ weiterbilden. Obwohl ich schon einige Übungen und Methoden von meiner Heimatuniversität kannte, so war doch einiges völlig neu für mich. Alle Studierenden waren für dieses Thema sehr offen und so gelang es uns, breit gefächerte Improvisationsübungen auf hohem Niveau zu präsentieren.

Es war sehr interessant zu sehen, wie viel man erreichen kann, wenn alle Teilnehmer dafür bereit und motiviert sind. Diese Motivation für das Theaterspielen möchte ich später einmal auch in meinen Beruf mit den Kindern einfließen lassen können. Theaterspielen bedeutet nicht immer etwas Großartiges auf die Bühne zu bringen, sondern man kann oft mit sehr kleinen Spielen oder Übungen den Unterricht auflockern/beginnen/beenden etc.

Diese Woche hat mir wieder einmal gezeigt, welche Begeisterung man durch dramapädagogische Übungen erwecken kann und wie einfach dadurch auch neue Freundschaften geknüpft werden können.

Autorin: Barbara Strametz

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