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International Week der Comenius Association in Lausanne: Serious Games – Creativity and Innovation in Education

Blick auf Lausanne (Photo: Verena Fürnsinn)

Von 29.4. bis 3.5.2019 nahm ich an der internationalen Woche der Comenius Association an der Haute école pédagogique in Lausanne in der Schweiz teil. Das Thema der internationalen Woche war “Serious Games: Creativity and Innovation in Education”. Diese Woche in Lausanne kann ich wirklich sehr weiterempfehlen – nicht nur das Programm war toll, sondern auch die Stadt ist sehr sehenswert!

Wir haben die gesamte Woche zum Thema “Serious Games” gearbeitet und verschiedenste Spiele kennengelernt – sowohl Lernspiele, als auch Spiele, die keinen pädagogischen Hintergrund hatten. Ein Fokus wurde vor allem auf “Escape Games” gelegt, also auf Spiele, in denen man sich selbst oder Gegenstände durch Lösen von verschiedensten Rätseln befreien muss. Wir konnten verschiedenste Escape Games ausprobieren und haben diese auch analysiert bzw. als pädagogische Lernspiele adaptiert. Als Abschluss der Woche haben wir sogar zwei Escape Games selbst hergestellt. Wir konnten alles mit einbeziehen, was wir bereits in den vorherigen Tagen über Spiele gelernt haben und konnten somit zwei wirklich coole, spannende und teilweise schwierige Escape Games herstellen und durchspielen.

Einige Studierende der Universität stellten uns Computerspiele vor, die sie selbst hergestellt und mit Kindern ausprobiert hatten. Durch die Arbeit mit diversen Spielen konnten wir viele verschiedene Möglichkeiten kennenlernen, wie man Rätsel stellen und kreative Spiele selbst herstellen kann.

Lausanne (Photo: Verena Fürnsinn)

Spannend war auch unser Besuch in einer Schweizer Volksschule. Dort konnten wir zwar keinen Einsatz von Spielen miterleben, aber ich war von der Schule, den Klassenräumen und den Lehrpersonen wirklich begeistert! Ich habe persönlich noch nie eine so organisierte und strukturierte Praxis gesehen wie in dieser Schule in der Stadt Lutry.

Auch die Aktivitäten außerhalb der Universität, die wir während der Woche unternommen haben, waren super. Wir hatten eine geführte Stadttour durch Lausanne, eine Tour durch Lutry, fast täglich einen Apéro (Aperitif) und einen Fondue-Abend, der wirklich ausgesprochen toll war. Die Schweizer und -innen, die wir kennengelernt haben, waren hilfsbereit und großzügig – wir haben die gesamte Woche nur wenig Geld gebraucht, weil wir ständig mit Sandwiches und kleinen Häppchen verköstigt wurden. Auch die öffentlichen Verkehrsmittel innerhalb der Stadt wurden für uns übernommen, was bei den Preisen in der Schweiz wirklich sehr hilfreich war.

Lac Léman (Photo: Verena Fürnsinn)

Der Blick von der Uni auf den riesengroßen “Lac Léman” (oder Genfersee) macht das Studieren hier wirklich angenehm. Auch der Garten hinter der Universität lädt zum Rasten in der Pause ein. Mit unseren Essensgutscheinen konnten wir in der Mensa ganze Menüs essen und wir durften täglich gratis Kaffee und Tee trinken. Die Stadt Lausanne mit Blick auf den See ist wunderschön, teilweise aber auch sehr steil, wenn man zu Fuß unterwegs ist.

Generell war ich begeistert von der Stadt, dem Kursprogramm, den Aktivitäten und vor allem auch von den internationalen Studierenden und Lehrenden, mit denen wir arbeiten durften. Die Kursteilnehmenden waren aus Spanien, England, Indien, Belgien, Deutschland, Österreich, Kanada und natürlich aus der Schweiz. Durch ihre unterschiedlichen Meinungen, Ideen und Erfahrungen hatte man die Möglichkeit, seinen Horizont zu erweitern und Dinge kennenzulernen, die man bei uns in Österreich nie kennenlernen würde.

Author: Verena Fürnsinn

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